Amazon startet AutoRip für CDs aber wo bleibt AutoRip für Bücher?

Die Frage halte ich für mehr als berechtigt. Bis hin zur unterschiedlichen steuerlichen Behandlung von print und digitalem Buch in DE, wo es eine Angleichung hin zum digitalen geben sollte. Aber auf die Idee, einen Autorip für Bücher in der Praxix zu machen, könnten doch auch mal deutsche Verlage kommen, oder? Eher allerdings halte ich Amazon (oder Google mit seinem playstore??) für so gewitzt und geschäftstüchtig.

redaktion42's Weblog

Amazon startet auch in Deutschland sein Feature AutoRip. Was verbirgt sich hinter diesen seltsamen Namen? Wenn der Amazon-Kunde eine CD oder ein Vinyl-Album kauft, dann erhält er eine kostenlose MP3 Version des Albums gratis dazu. Diese Musik wird dann im Amazon Cloud Player abgelegt. Ein nettes Feature, aber ich will einen AutoRip für Bücher.

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Mit diesem neuen Feature versucht Amazon der digitalen Spaltung der Gesellschaft zu entgegnen und geht daran, diese Spaltung zu überbrücken. Das größte Internet-Kaufhaus der Welt geht auf die Verfechter der analogen Welt zu, die immer noch Hardware in der Hand halten müssen – eigentlich ein geschickter Schachzug. In vielen Gesprächen hörte ich, dass deutsche Kunden gerne noch etwas in der Hand halten wollen. Musik aus der Cloud, sei sie von Amazon oder von iTunes, kommt in der Regel nackt daher. Dieses Problem hat Amazon erkannt und versucht es auf seine Art zu lösen.

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Bei mir…

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WordPress verstehen und anpassen

Den Drang WordPress nach seinen eigenen Ideen zu gestalten gibt es bei jedem WP-Blogger. Der schnellste Weg ist mit seinen Vorstellungen nach einem bereit vorhandenen Theme im Netz zu suchen. Ist keine geeignetes Layout vorhanden hilft nur noch WordPress verstehen lernen und anpassen. Der Aufbau und die Funtionsweise von WordPress wird bspw.  auf http://www.akademie.de sehr gut erklärt und verständlich dargestellt.

Direktlink: http://www.akademie.de/wissen/wordpress-themes-suchmaschinenoptimierung/wordpress-themes-aufbau-anpassungen

Gut Ding will halt doch etwas Weile haben

Nein, noch ist bei uns nicht das Licht ausgegangen. Wir haben derzeit nur viel zu viel zu tun, um hier auch regelmäßig bloggen zu können. Leider, aber auch unsere Tage haben nur 24 Stunden. Wenigstens 24 Stunden zu wenig, wie ich finde.

Einiges nimmt nun langsam Gestalt an. Puzzle für Puzzle – aber das gesamte Bild wird dann auch bald erkennbar sein. Viel langsamer als gewünscht, aber im Zeitplan und so, wie es eben halt zu schaffen ist. Blogs und bloggen – beides sind wichtige Eckpunkte bei dem neuen Gesicht von huettesweb.  In unserer Blogroll, sind diese Mosaiksteinchen dann auch zu sehen. Und irgendwann kommt sicherlich auch ein kompletter Feed hinzu.

Reisebüros stinksauer auf die Online-Branche: Wie das Internet den Tourismus verändert


Transparenz im gesamten Onlinegeschäft schafft auch eine neue Komplexität, die man sicherlich sehr gut offline auflösen kann. Ein sehr interessantes Interview mit Professor Axel Jockwer zu smarten Services.

Ich sag mal

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Neues Format des Smarter Service-Blogs. Gesprächsreihe für Studienprojekte. Aktuell geht es um die Studie „Digitale Transformation“, die in Kooperation mit der absatzwirtschaft erstellt wird.

Der erste Interviewpartner Professor Axel Jockwer hat sieben Jahre die Plattform Holidaycheck mit aufgebaut http://www.holidaycheck.de. Jetzt in Forschung, Lehre und Beratung tätig. Weitere Smart Service-Talks folgen. Bin gespannt auf die Studie.

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Oberbayern vermeldet: Es lebe der Geist des Freiherrn von Grafenreuth! Verlinken verboten!

Das gegenseitige oder auch nur einseitige Verlinkungen das eigentliche Wesen des Internets und seiner „Sharing“ Kultur ausmachen, ist eventuell sogar schon dem einen oder anderen Webseitenbetreiber der Sparte „Ich-drucke-mir-das-Internet-selber-aus“ bekannt. Links von Webseiten auf andere Webseiten erhöhen unter anderem auch die Popularität und somit das Ranking bei Such-und-Finde-Giganten àla Google. Aber nicht nur dort.

Nicht alle deutschen Webseitenbetreiber, scheinen das aber so zu sehen und akzeptieren Links von privaten Webseiten auf ihre Angebote. Das Internetverständis eines Freiherrn von Grafenreuth liess uns somit heute aus den oberbayrischen Wäldern grüssen. Obwohl der seelige „Herr Freiherr von“ bereits im Jahre 2010 verschieden ist, sein Geist lebt aus Bayern noch immer fröhlich mailend fort. Eine seit Jahren bestehende Linksetzung eines Kunden war entdeckt worden und wir als Hoster wurden heute aufgefordert, diese Linksetzung unverzüglich und auch für künftige Zeiten zu unterbinden. Offenbar hat es sich bis in die oberbayrischen Wälder noch nicht herum gesprochen, dass man die Adressdaten eines Domaininhabers für eine dot-DE-Domain via Denic-Anfrage ermitteln kann oder (wie in diesem Falle auch vollständig vorhanden gewesen) im Impressum einer Webseite erfahren kann. Schiessen, so die offensichtliche oberbayrische Denkweise, ist seeliger denn reden. Und dabei leben wir doch #ImcoolstenLandderWelt – wie uns der FDP Rösler seit März Glauben machen will.

In Zeiten des Leistungsschutzrechtes  werden gerade private Betreiber kleiner Webseiten mit derartigen Ansinnen künftig wohl öfter konfrontiert werden. Die Abmahnindustrie übt sich ein. Noch freundlich, aber gerade für die Kleinen deshalb nicht weniger ungefährlich. Denn es sind die Kleinen und privaten, die wegen fehlender Lobby hier als erstes auf der Strecke bleiben werden. Deutsche Wirtschaftsförderung ála Springerlobby und deren Trittbrettfahrer eben. Das auch Bundesministerien sich gegenüber einer das LSR befürwortenden Mediengruppen nicht anders als Abmahner verhalten, um einer nur ihm genehmen Informationspolitik gegenüber den sie bezahlenden Steuerzahlern zu frönen, auch das gehört zu den Lernergebnissen des heutigen Tages. Was bleibt ist zumindest heute noch, die leise Hoffnung, das bei fortgesetzten derartigen Auftritten der Abmahngichtlingen aus Politik und Wirtschaft bald auch der letzte begreift, worum es eigentlich geht: Tod den Vernetzern!

Unser Kunde machte, was wohl ein jeder private Webseitenbetreiber leider machen würde:  Er bat uns um sofortige Abschaltung seiner Seite. Die Kleinen sind eben die ersten Verlierer, auch wenn es nur um Rezepte für Hobbyköche geht

Bloggen mit: mobilen Endgeräten

oder, um es anders zu sagen: mobiles bloggen mit einer App auf dem Tablet und / oder Smartphone.

Egal für welchen Blog-Anbieter  oder Dienst sich ein Nutzer entscheidet, immer wird auch früher oder später die Frage auftauschen: Geht hier das Publizieren nur vom stationären PC oder Laptop aus? Und immer wichtiger wird hierbei die Antwort sein, wenn diese ein deutliches „Ja, das ist kein Problem“ beinhaltet.

Grundsätzlich kann natürlich ein jedes Blog auch in einem Browser auf einem mobilen Endgerät aufgerufen und von dort dann editiert werden.  Sehr komfortabel ist das aber – schon wegen der Grösse des Displays von mobilen Endgeräten- nicht immer. Aus diesem Grunde wird es für den mobilen Blogger auch immer interessant sein, die Erstellung neuer Beiträge für einen Blog via App vom Tablet bzw Smartphone zu erledigen. Anbieter wie blogger.com und auch wordpress.com bieten hierzu eine spezielle App (für Android wie auch iOS in den jeweiligen App-Stores zu erhalten) an, mit deren Hilfe dort betriebene Blogs um neue Beiträge auch von mobilen Endgeräten aus bereichert werden können.

Eine weitere Option, die auch recht häufig genutzt wird, ist das Erstellen von neuen BlogPosts in einem eMailclienten auf dem mobilen Endgerät und das Publizieren via eMail. Diese Option ist neben der Publikation via App in jedem Falle abhängig von dem, was der Hostinganbieter zulässt oder verwehrt.

Bloggen mit und von mobilen Endgeräten aus, es ist nicht nur möglich sondern macht das Publizieren „for everyone“ noch wesentlich interessanter, als der Betrieb einer herkömmlichen Webseite.

Bloggen mit: Blogger-dot-com

Vor Jahren war Google auf Einkaufstour und erwarb dabei blogger.com. Blogger.com ist seitdem zwar durchaus noch ein wenig eigenständig aber eben ein Teil des Google-Imperiums. Auch bei und mit blogger.com kann der Anfänger (und nicht nur der) online sehr gut publizieren.

Die Nutzung von blogger.com ist kostenlos. Kosten fallen bei blogger.com nur dann an, wenn man eine eigene Domain über Google registrieren lässt um seinen Blog dann direkt unter dieser individuellen Domain zu betreiben. Wer eine eigene Domain bereits besitzt und diese oder eine Subdomain davon auf blogger.com betreiben will, kann dies dann auch ohne zusätzliche Kosten bei blogger.com tun. Dabei ist aber zu beachten, dass längst nicht alle Domainhoster die hierzu notwendigen Änderungen an den Domaineinstellungen zulassen.

Egal aber ob mit eigener Domain oder als blogspot.com-Subdomain, die Gestaltung eines blogger.com-Blogs kann durchaus individuell erfolgen. Blogger.com stellt dazu dem Betreiber einige interessante Layoutvorlagen und Gedgets zur Verfügung. Sicher, die Anzahl ist nicht nahezu unendlich, aber durchaus ansehnlich, um ein unverwechselbares „Bloggesicht“ zu gestalten. Sinn und Zweck eines Blogs ist es ja auch nicht, etwas gut aussehen zu lassen, sondern einzig und allein guten und gefragten Content -also Inhalt- zu produzieren und zu publizieren.

Der Inhalt und nicht die Verpackung ist es , was einen Blog interessant und somit nachgefragt macht. Auch hier spart Google -also blogger.com – nicht mit Angeboten aus dem eigenen Hause. Bei Picasa abgelegte Fotos und bei youtube hoch geladene Videos können unkompliziert in das Blog eingebunden werden. Je interessanter und häufiger diese Beiträge hier publiziert werden, um so mehr Besucher kann man dann auch verzeichnen.

Klappern gehört auch hier zum Handwerk. Wer nicht wirbt, der stirbt bzw wird nicht gelesen. Werbung für seine Inhalte kann der Betreiber zum einen via RSS-Feed machen und zum anderen durch die vorhandene Verknüpfungsautomatik zum -wenn vorhanden- eigenen Goolge-Plus Konto. Ebenso ist es sehr einfach möglich, mit Google-Adsense den einen oder anderen Cent oder sogar Euro an Einnahmen durch das Blog zu erwirtschaften. 

Fair und gut gelöst ist auch der Im~ wie Export des eigenen Blogs. Interessant wird dies, wenn man zu blogger.com wechseln oder von blogger.com weg gehen will. Welchen Stellenwert Google blogger.com selbst zugesteht und wie lange Google diesen Dienst (noch) betreiben wird kann hier nicht eingeschätzt und dargestellt werden. Für blogger.com gilt was auch für sites.google gilt: Man publiziert nie auf eigenem Terrain sondern stellt sich immer im Schaufenster eines anderen dar.

Die Internetblase des Otto-Versandkonzerns

Ich sag mal

Alte Zeiten ohne Online-Handel

Hans-Otto Schrader, Chef des Hamburger Versandkonzerns Otto, weist Kritik an zu geringeren Wachstumsraten seines Unternehmens im Vergleich mit Online-Händlern wie Amazon und Zalando zurück:

„Wir machen diesen Hype um die größten Umsatzzuwächse im Netz ganz bewusst und gezielt nicht mit“, sagt Schrader im Interview mit der WirtschaftsWoche.

Die Goldgräberstimmung im Online-Handel erinnere ihn fast schon an die Zeiten der Internetblase. Es müsse sich aber erst noch zeigen, ob sich die hohen Erwartungen erfüllen und hinter dem schnellen Umsatzwachstum auch ertragreiche Geschäftsmodelle stehen.

Wenn der Schrader sich da mal nicht einreiht in die Garde der liebwertesten Gichtlinge mit ihren legendären Fehlprognosen: Etwa von Bill Gates:

„Mehr als 640 Kilobyte Speicher werden Sie niemals benötigen.“

Audi-Chef Rupert Stadler ist da schon einen Schritt weiter:

“Nur wer bereit ist, auch das eigene Geschäftsmodell ständig zu hinterfragen, wird überleben.”

Am Beispiel des Buchhandels hat Trendforscher Professor Peter Wippermann das deutsche Lamento über den…

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angekommen?

Wenn einer eine Reise macht, dann kann er nicht nur was erzählen. Er hat auch (manchmal) viel mit der Reise selbst zu tun.

Es ist nun schon der 2. Umzug seit unserem Weggang von Blogger.com. Der Grund für den erneuten Umzug: Posterous stellt seinen Dienst in Kürze ein.

Nachdem nun das alte Blog von Blogger.com und die Posts aus dem Posterous-Blog hier importiert sind, kann die eigentliche Arbeit beginnen – will sagen sie kann hier fortgesetzt werden. Besser? Wir werden es sehen.  Vor allem aber schon mal eines: Da wir auch sonst vorrangig WordPress nutzen, ist alles wesentlich einfacher.

Bloggen mit: GoogleSites

Google ist nicht nur als Suchmaschinengigant unterwegs. Das dürfte vor allem jenen bekannt sein, die auch Googlemail oder Googledrive (früher Googledocs) nutzen. Neben zahlreichen Angeboten zur Suche und Datenspeicherung, bietet Google auch mehrere Optionen zum Onlinepubishing. Ein davon ist Googlesites.

Unter sites.google.com kann, wer einen Google-Account hat nicht nur eine eigene Webseite oder ein Wiki sondern auch ein Blog betreiben. Natürlich ist es auch möglich, alle drei Optionen in einem Projekt hier zu vereinen. Das ganz ist kostenlos und recht einfach zu bewerkstelligen. Für ein solches Projekt stehen 100 MB Speicherplatz zur Verfügung, was durchaus ausreichend ist, wenn man bedenkt, dass ander Dienste von Google ( Drive und Picasa z.B. ) zur „Datenauslagerung“ benutzt werden können. Bei der Gestaltung eines solchen Projekts hat der Nutzer allerdings nicht sehr viele Freiheiten und Optionen, jedoch durchaus ausreichende, um eine ansprechende Präsentation seiner Informationen zu erstellen.

Interessant bei Googlesites ist es aus meiner Sicht vor allem, dass dem Autor hier die Möglichkeit gegeben ist, Lese- und Schreibrechte für andere auf der Ebene einzelner Seiten zu erstellen. Sinnvoll ist es vor allem dann, wenn nicht alle Inhalte von Anfang an Öffentlich sein sollen, sondern vor der Veröffentlichung einem „erlauchten Kreis von Prüfern“ zur Begutachtung ( Meckern) zur Verfügung gestellt werden soll. Oder auch dann, wenn das gesamte Projekt nicht öffentlich gemacht werden soll. Ein ähnliches Prinzip (um nicht zu sagen das gleiche) ist auch bei den „Kreisen von G+“ umgesetzt worden.

Welche strategische Rolle Googlesites bei Google selbst spielt, kann schwer eingeschätzt werden. G+ bringt einige Features von Sites durchaus besser und moderner. Ein ewiges Leben bei / von Sites.google.com wird es bestimmt nicht geben. Aber wo gibt es das schon?

Als Team nutzen wir derzeit Sites.google.com für unseren UserHelpDesk unter der Domain uhd.huettesweb.de.