Bloggen mit: Blogger-dot-com

Vor Jahren war Google auf Einkaufstour und erwarb dabei blogger.com. Blogger.com ist seitdem zwar durchaus noch ein wenig eigenständig aber eben ein Teil des Google-Imperiums. Auch bei und mit blogger.com kann der Anfänger (und nicht nur der) online sehr gut publizieren.

Die Nutzung von blogger.com ist kostenlos. Kosten fallen bei blogger.com nur dann an, wenn man eine eigene Domain über Google registrieren lässt um seinen Blog dann direkt unter dieser individuellen Domain zu betreiben. Wer eine eigene Domain bereits besitzt und diese oder eine Subdomain davon auf blogger.com betreiben will, kann dies dann auch ohne zusätzliche Kosten bei blogger.com tun. Dabei ist aber zu beachten, dass längst nicht alle Domainhoster die hierzu notwendigen Änderungen an den Domaineinstellungen zulassen.

Egal aber ob mit eigener Domain oder als blogspot.com-Subdomain, die Gestaltung eines blogger.com-Blogs kann durchaus individuell erfolgen. Blogger.com stellt dazu dem Betreiber einige interessante Layoutvorlagen und Gedgets zur Verfügung. Sicher, die Anzahl ist nicht nahezu unendlich, aber durchaus ansehnlich, um ein unverwechselbares „Bloggesicht“ zu gestalten. Sinn und Zweck eines Blogs ist es ja auch nicht, etwas gut aussehen zu lassen, sondern einzig und allein guten und gefragten Content -also Inhalt- zu produzieren und zu publizieren.

Der Inhalt und nicht die Verpackung ist es , was einen Blog interessant und somit nachgefragt macht. Auch hier spart Google -also blogger.com – nicht mit Angeboten aus dem eigenen Hause. Bei Picasa abgelegte Fotos und bei youtube hoch geladene Videos können unkompliziert in das Blog eingebunden werden. Je interessanter und häufiger diese Beiträge hier publiziert werden, um so mehr Besucher kann man dann auch verzeichnen.

Klappern gehört auch hier zum Handwerk. Wer nicht wirbt, der stirbt bzw wird nicht gelesen. Werbung für seine Inhalte kann der Betreiber zum einen via RSS-Feed machen und zum anderen durch die vorhandene Verknüpfungsautomatik zum -wenn vorhanden- eigenen Goolge-Plus Konto. Ebenso ist es sehr einfach möglich, mit Google-Adsense den einen oder anderen Cent oder sogar Euro an Einnahmen durch das Blog zu erwirtschaften. 

Fair und gut gelöst ist auch der Im~ wie Export des eigenen Blogs. Interessant wird dies, wenn man zu blogger.com wechseln oder von blogger.com weg gehen will. Welchen Stellenwert Google blogger.com selbst zugesteht und wie lange Google diesen Dienst (noch) betreiben wird kann hier nicht eingeschätzt und dargestellt werden. Für blogger.com gilt was auch für sites.google gilt: Man publiziert nie auf eigenem Terrain sondern stellt sich immer im Schaufenster eines anderen dar.